Kinosaal

Zu jeder vollen Stunde können Sie das aktuelle Neujahrskonzert in bester Bild- und Tonqualität genießen. Dirigent des diesjährigen 79. Neujahrskonzerts war zum ersten Mal CHRISTIAN THIELEMANN.

15 Minuten vor jeder vollen Stunde beginnt das Sommernachtskonzert aus dem Jahr 2018. Es dirigiert VALERY GERGIEV. Sopran: ANNA NETREBKO

Das detaillierte Konzertprogramm finden Sie an der schwarzen Eingangstüre zum Konzertsaal.

Wussten Sie schon, dass …

die erste Frau im traditionellen "Männerverein" Wiener Philharmoniker erst 1997 Mitglied wurde, also 155 Jahre nach der Gründung des Orchesters? Es war die Harfenistin Anna Lelkes.

Das erste Neujahrskonzert fand am 31. Dezember 1939 unter Clemens Krauss statt. Erst seit dem zweiten Konzert findet es am Neujahrstag statt. Betrachten Sie dazu gerne die Vitrine neben dem Welcome Desk. Damals wie auch heute findet es im „Goldenen Saal“ des Musikvereinsgebäudes statt, nur fünf Gehminuten vom „Haus der Musik“ entfernt.

Orchesterklang und Wiener Klangstil

Der Klangstil der Wiener Philharmoniker ist das Resultat von Traditionen und den daraus gewachsenen Klangvorstellungen. Die Wiener Holzblasinstrumente haben zum Teil ein anderes Griffsystem, eine andere Form der Mundstückbahn oder spezielle Rohrblätter. Besonders deutlich bemerkbar ist dies bei der Wiener Oboe. Die Wiener Blechblasinstrumente verfügen wie z.B. die Trompete über ein Drehventilsystem und eine teilweise etwas engere Mensur. Ähnliches gestattet der Posaune und der Wiener F-Tuba eine bessere Gestaltung des Tones in Farbe und Dynamik.

Die wesentlichsten Unterschiede zum internationalen Instrumentarium finden wir aber beim Wiener F-Horn. Es wirkt in seinem Klangbild nicht so scharf abgrenzend und ermöglicht weichere Bindungen. Aber auch das Wiener Schlagwerk weist einige Besonderheiten auf. Alle Fellinstrumente sind mit Naturfellen, und zwar mit Ziegenpergament bespannt, die im Vergleich zu Kunststofffellen über eine reichere Obertonreihe verfügen. Nicht zuletzt muss vom berühmten Wiener Streicherklang die Rede sein. Dieser basiert nicht so sehr auf einer besonderen Qualität der einzelnen Instrumente, als vielmehr auf dem speziellen Philharmonischen Musizierstil.

Johann Strauss Sohn: “Rosen aus dem Süden”, Walzer Op. 388

Es spielen die Wiener Philharmoniker das Neujahrskonzert unter der Leitung von Zubin Mehta 1998.